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Artikel Tagged ‘Ich’

Wie ich es gemerkt habe

18. September 2008

Das Altern merkt man ja an verschiedenen Dingen. Manche stellen plötzlich fest, dass ihnen Haare aus den Ohren wachsen, andere stellen das auch fest und kurz darauf bemerken sie, dass ihre Kopfhaut doch schon recht gut zu sehen ist.
Ich merke das Altern eigentlich daran, dass mittlerweile Leute in den Charts Platz 1 belegen, die jünger sind als ich. Ich glaub, das erste Mal wurde mir das bei Avril Lavigne klar, auch wenn die nicht notwendigerweise die erste Künstlerin/der erste Künstler war, bei dem sich das so verhielt.
Auch die Tatsache, dass mittlerweile doch der ein oder andere deutsche Nationalspieler jünger ist als ich, ist in der Beziehung ne echte Merkhilfe.

Das Kurzwort ,

Datenschutz mal anders

15. September 2008

Während es ja an meiner Lieblingsuniversität schon mal Probleme mit dem Datenschutz gab, hatte ich heute ein etwas anderes Erlebnis.
Für einen mittlerweile in Berlin lebenden Freund holte ich, mit einem vorausgefüllten Formular und einer Vollmacht bewaffnet, einige Unterschriften ein, um seine Exmatrikulierung abzuschließen. Dafür braucht man hier Unterschriften des Studentenrats (alle Sozialdarlehen zurückgezahlt?), der Universitätsbibliothek (alle Bücher abgegeben?), des Pförtners (alle Schlüssel wieder zurückgegeben?) und des Prüfungsamts der jeweiligen Fakultät. Bei den drei erstgenannten Stellen interessierte sich niemand für meine Identität oder die Vollmacht, da bekam ich die Unterschriften einfach so. Im Prüfungsamt musste ich mich dann allerdings ausweisen. Aber dennoch bleibt die Frage: Was ist eigentlich, wenn das im Prüfungsamt mal jemand vergisst? Kann man dann einfach so jeden Studenten, von dem man einige grundlegende Daten kennt, exmatrikulieren?
Morgen geb ich den Antrag ab, mal sehen, ob man da nochmal meine Identität verifiziert…

Update: Ja, bei Abgabe war noch ne Verifikation erforderlich. Immerhin.

Manchmal frag ich mich , , , ,

Des Cynics Wörterbuch, Teil VII

29. Juli 2008

Heute geht es um ein Problem der schriftlichen Repräsentation gesprochener Sprache.
Es handelt sich um das Wörtchen eben. Das hochdeutsche “eben” lässt sich noch einfach per Duden darstellen. Aber die Art, in der ich und andere es aussprechen wird’s schwieriger. Für alle verwirrten:

em, IPA [e:m], s. eben.

Wörterbuch , ,

Lesefehler

22. Juli 2008

Ich muss an meinem Selbstbild arbeiten. Wenn man bei der StudiVZ-Gruppe “Mathe ist ein Arschloch” statt dem, was da steht, liest “Malte ist ein Arschloch”, dann kann da was nich stimmen…

Das Kurzwort , , ,

Studieren mit Behinderung(en)

15. Juli 2008

Heute: Feueralarm.

Da dacht’ ich heute morgen so bei mir, jetzt wo die Uni vorbei ist (lies: die vorlesungsfreie Zeit begonnen hat), wird’s hier wohl etwas dünn werden mit dem Material. Denkste, hätte ich bloß meine große geistige Klappe gehalten.
Heute wollte ich mir in der Bibliothek ein paar Bücher ausleihen, zum Zwecke des Verfassens einer Hausarbeit. Aber Pustekuchen. Kaum ist man an der Unibibliothek, fällt der Blick auf eine doch recht anschauliche Menschenmenge, die davor herum…nunja, ähm… -lungert. Schnell stellt sich heraus: es handelt sich um einen Feueralarm. Na Klasse.
Die Feuerwehr Magdeburg kommt dann auch, gefühlte 7 Minuten nach Alarmbeginn, und beginnt die Standardoperation. Ursache suchen, abstellen, wegfahren. Das stellt sich der Laie ganz einfach vor, aber irgendwie ist die Unibibo doch etwas größer und so dauert es. Zwischendurch merkt man die Fortschritte - denn kaum ist der Alarm mal kurz aus, geht er auch schon wieder an. Multikausalität? Ich weiß es nicht.
Nachdem ich dann schließlich geschlagen 45 Minuten draußen gewartet hatte, Überlegungen wie “Wenn jetzt die Anglistik abbrennt, bekomm’ ich meinen 6-Punkte-Schein dann so?” inklusive, gings doch wieder rein. Der Andrang hatte was von der Öffnung von Hamley’s am Morgen, nur ohne den ordnenden Portier.

Jedenfalls waren das wieder 45 Minuten meines Lebens, die ich gern wieder hätte…

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Also echt…wie issat denn jetzt?

9. Juli 2008

Da geht man mal Dienstag irgendwohin, und auf dem Weg nach Haus (latürnich mit der Strapazenbahn) sieht man dann SIE. Also, SIE is erstmal total toll. Das kann man gar nicht in Worte fassen. Im spezifischen Fall trägt SIE dann ein Instrument um sich rum, sieht nebenher noch gut aus und überhaupt. Was man so sehen kann auch Single…und dann guckt man so, und steht vor ‘nem Problem. Wie geht das denn jetzt mit dem Flirt? Wie flirtet man denn mit Leuten, die man nicht kennt? Oder, der heutigen Generation angepasster: Wie flirtet man mit jemandem, den man nicht kennt, und den auch - entsetzlicherweise - niemand auf seiner Studirgendwas-Freundesliste kennt? Wie geht das?
Heutzutage kennt ja bekanntlich jeder jeden und so müsste ja eigentlich irgendwer auch SIE kennen. Aber natürlich hat man diesen jemand nun grade nicht dabei, und muss ganz primitiv…
Aber ist auch egal, denn wie soll man schließlich, wenn man grad aus der Kneipe geschritten kommt, in der man natürlich nicht ausschließlich alkoholfreie Getränke zu sich genommen hat, noch in irgendeiner glaubhaften Form flirten können? Ach, ist doch alles blöd…

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Der Plural ist Kaffee

28. Juni 2008

Was sagt es mir, wenn ich auf die im Gespräch irgendwelcher (gutaussehenden) Abiturientinnen neben mir in der Straba aufkommende Frage “Was ist eigentlich der Plural von Kaff?” sofort denke: Kaffee?

Und darf man in meinem Alter Abiturientinnen noch für gutaussehend halten?

Manchmal frag ich mich , , ,