Manchmal fragt man sich als Blogger ja, inwiefern man überhaupt Publikum hat und ob man überhaupt wahrgenommen wird. Da ist’s doch schön zu sehen, dass manche Einträge zumindest Wirkung zeigen. So hat die IKA-Gruppe, jetzt einen grammatikalisch korrekten Slogan, “Designed to work perfectly”.
Kann ja nur an meinem Eintrag zum Thema liegen…
Wenn man im Rahmen eines Kneipengesprächs über Länder spricht, die mit ND aufhören, mit IS anfangen und irgendwo in der Mitte ein LA haben, ist es nur ein kurzer Schritt zur Feststellung, der Titel des Europameisters im Fußball berechtige zur Einführung eines LA im Landesnamen.
Daher heißt es ja auch Russland, Niederlande, Spalalanien, Italalien, Tschelachien, Franklalareich, Dänelamark…und Deutschlalaland. Wobei es ja eigentlich Sowjetlaunion heißen müsste, aber da das keiner aussprechen konnte, hat sich der Staat bekanntlich aufgelöst.
Aber lustig sind sie ja trotzdem…

*blöd in der Gegend rumgrins*
Normalerweise haben Blogger ja den Ruf, stetige Meckerer zu sein. Da möchte ich heute mal ein Gegenbeispiel sein (Beispiel sein kenn ich gut, gelte ich doch vielmals als ein schlechtes). Hier und heute geht es um ein Lob.
Auf eine Eingebung hin schrieb ich eine kurze, ja flapsige Email an die Stiftung Preußischer Kulturbesitz geschrieben, in der ich lediglich um eine Auskunft über das Vorhandensein einigerPläne und Grundrisse bat. Eine Antwort erwartete ich nicht wirklich, und so verwunderte es mich nicht, dass sie ausblieb.
Wie groß meine Überraschung, als etwa einen Monat später eine Mail eintraf, und zwar vom Geheimen Staatsarchiv. Offenbar beschränkt man sich dort nicht auf simple Auskünfte à la “Ja, haben wir irgendwo. Müssen se ma suchen”, sondern gibt den Fragenden und Suchenden viel weitergehende Hilfestellung. In der Mail fand ich eine Liste mit potentiell relevanten Plänen, samt Aktenzeichen und Format. Außerdem eine Liste mit weiteren Archiven, die möglicherweise auch noch Pläne des Objekts beherbergen.
Da kann ich nur sagen, Danke und Respekt für den Service – auch wenn es sich hier sicher primär um einen Service für profesionelle Kunden (Historiker usw.) handelt. Nur habe ich nicht den Eindruck erweckt, ein solcher zu sein, und dennoch hat man mir den vollen Leistungsumfang angedeihen lassen.
Nachdem ich hier schon länger über den Fußballclub 1. FC Magdeburg und seine gar lustigen Abenteuer schreibe (und das in einer Sprache, die ganz gewiss nicht meine Muttersprache ist…), staute sich in letzter Zeit doch einiges an anderweitig wissenswerten Dingen auf.
Oder kurz: Es gibt so viel in der Welt, worüber es sich zu schreiben lohnt (sprich: worüber man sich aufregen könnte), dass ein Zweitblog nötig war.
Und, oh Wunder: Dieses hier ist das Zweitblog. Mal sehen, wie lang es hält…
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