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Archiv für die Kategorie ‘Das Kurzwort’

Biographiefragment

24. Februar 2010 madcynic 1 Kommentar

Seine Ausbildung zum sozialistischen Menschen musste er auf Grund einer Systemumstellung im Ausbildungsbetrieb infolge von Systemversagen abbrechen.

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Textbausteine sind toll

6. Februar 2010 madcynic 2 Kommentare

Heute kam ein Brief meiner Krankenkasse. Ich sei ja als Student pflichtversichert, schreibt man mir, (richtig) und daher benötige man “zur Aktualisierung und Fortführung” der Versicherung eine “aktuelle Aufenthaltsgenehmigung/Duldung” (falsch).

Schon blöd, wenn man sich beim Zusammenstellen des Schreibens verklickt. Aber ja, ich schick meiner Versicherung dann eine aktuelle Immatrikulationsbescheinigung zu.

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Fundstück

10. Dezember 2009 madcynic 4 Kommentare

Man kennt das ja: Mitten in einer Diskussion hat man einen Gedanken, den aufzuschreiben sich lohnt. Blöd nur, wenn man den so entstandenen Notizzettel erst viel später findet und sich partout nicht erinnern kann, warum man das nun aufgeschrieben hat.

So gings mir, als ich in meiner Jackentasche eine Notiz fand, die ich am Tresen meiner Stammkneipe machte (schon grundsätzlich schlechte Voraussetzungen). Inhalt:

Der Kapitalismus in den USA ist ein Schwimmbecken.

Discuss.

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Neue Kategorie

27. August 2009 madcynic 1 Kommentar

In der neuen Kategorie “Blast from the Past” werde ich – in loser Folge – Texte veröffentlichen, die ich früher™ geschrieben habe. Dabei wird es sich zumeist um Prosa handeln, die im Rahmen von Seminaren entstanden ist. Dies wird auch die einzige Kategorie sein, in der englischsprachige Texte erscheinen.

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Filmrezension

26. August 2009 madcynic Keine Kommentare

Ich war gestern Inglorious Basterds gucken. Nun wollte ich eigentlich einen kleinen Review schreiben, aber nach dem heutigen Tag habe ich dazu schlicht keine Lust mehr. Daher muss das hier jetzt reichen: I thought it was great. Go see for yourself.

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Ein Leserbrief

31. Juli 2009 madcynic Keine Kommentare

Heute mal ein Eintrag mit Fußball-Bezug. Die Berliner Zeitung veröffentlichte heute einen Artikel, der sich mit dem 1. FC Magdeburg befasste. Leider waren aus meiner Sicht einige Schnitzer im Artikel, so dass ich mich motiviert sah, einen Leserbrief zu verfassen. Und da ich ja eh grad nix zum Bloggen habe, kommt der jetzt hier einfach unten dran.

Sehr geehrter Herr Henkel,
normalerweise freue ich mich stets darüber, einen Artikel über den 1. FC Magdeburg in einem Medium zu finden, das nicht aus Sachsen-Anhalt kommt. Leider wird diese Freude im Fall Ihres Artikels „Zerwürfnis aus Stein“ vom 31. Juli durch einige grobe Schnitzer getrübt.

Das fängt schon damit an, dass der FCM nicht “seit wenigen Tagen” die Lebenszeitmitgliedschaft anbietet, sondern bereits seit 2006. Dass das für den Käufer ein günstiges Angebot ist, steht außer Frage, aber von Verzweiflung würde ich in dem Zusammenhang nicht sprechen – schließlich sind die Preise doch recht hoch, so dass sich dieses Instrument kaum als Rettung eines darbenden Vereins anbietet.

Was der Artikel richtig erfasst hat, ist die Tatsache, dass die anhaltende Strukturschwäche in Magdeburg und Umgebung auf Dauer ein Problem darstellt. Der größte Industriearbeitgeber in der Region Magdeburg ist nach wie vor Enercon, ein Windenergieanlagenhersteller mit Stammsitz in Aurich, ein Unternehmen, das an Sportförderung so sehr interessiert ist, wie die Grünen an Atomenergieförderung.

Aber weiter: Dass das Stadion mit Aussicht auf Bundesligaspiele gebaut wurde, ist sicherlich richtig, dennoch ist zum Zeitpunkt des Baubeginns kaum jemand von sofortigen Erfolgen ausgegangen. Magdeburg spielte 2004 in der Oberliga Süd, als der Abriss der alten Heimstätte begann. Dass dann gleich in der ersten Saison im neuen Stadion die Möglichkeit eines Aufstiegs in den Profifußball bestand, war absolut unerwartet und nicht nur teils überdurchschnittlichen Leistungen der Mannschaft, sondern eben auch der Schwäche der Konkurrenz geschuldet.

Zur Geschichte nach 1990 muss ich auch noch einige Sätze verlieren. Sie sprechen von “verpassten Aufstiege[n]” 1991. Zunächst mal ist ein Gang aus der höchsten Spielklasse er DDR in die zweithöchste Gesamtdeutschlands wohl kaum ein Aufstieg, sondern ein Resultat des Umgangs des (west-)Deutschen Fußball-Bundes mit den Mannschaften aus der DDR. Diese wurden nicht integriert im klassischen Sinne, auch wenn der DFB das gern so verkauft, sondern das westdeutsche Ligensystem wurde aufgebläht, um sie aufzunehmen. Die Bundesliga wurde auf 20 Mannschaften aufgestockt, die 2. Bundesliga wieder in zwei Staffeln mit insgesamt 24 Mannschaften geteilt – mit entsprechend mehr Absteigern. So flogen denn auch gleich drei der sechs Zweitligisten aus der früheren DDR-Oberliga aus der 2. Liga. Insgesamt ein Vorgang, der bis heute Folgen hat. Was Sie mit “der anschließend vermasselten Qualifikation für die Dritte Liga im selben Sommer” (gemeint sein kann eigentlich nur der Sommer 1991) meinen, erschließt sich mir schon gar nicht, denn der 1. FC Magdeburg spielte nach 1991 zunächst in der dritten Liga: seinerzeit die NOFV-Oberliga (heute 5. Liga). Bis auf den Abstieg durch die Insolvenz ist der FCM lediglich durch Ligareformen und -zusammenlegungen abgestiegen – ein in Deutschland wohl einmaliger Vorgang.

Was das Anziehen des verzweifelten österreichischen Getränkeherstellers angeht, sollte man auch einschränken. Nachdem Red Bull 2006 unter anderem an den Widerständen des Leipziger Publikums mit dem Einstieg bei Sachsen Leipzig gescheitert ist, hat man explizit einen Verein ohne Tradition gesucht – und da ist der FCM bei aller Kritik der falsche Verein.
Zum Satz mit der “aggressiven rechten Ultra-Szene” möchte ich am liebsten nichts mehr sagen. Was ist Ihrer Meinung nach eine Szene? Reicht eine Minderheit von rechten Idioten aus, um von einer rechten Szene zu sprechen? Ich glaube nicht. Davon abgesehen bin ich mir auch nicht sicher, was Sie mit dem Begriff Ultra meinen, denn von einem aggressiven (im Sinne von gewalttätigen, denn nichts anderes suggeriert Ihre Verwendung des Begriffs) Auftreten Magdeburger Ultras ist mir in den letzten Jahren nichts bekannt.

Disclaimer: Ich stehe dem FCM durchaus emotional nahe. Es existieren selbstverständlich auch im Umfeld des 1. FC Magdeburg Probleme, wie es bei jedem Fußballverein Probleme gibt. Allerdings sollte man sich doch darauf konzentrieren, Tatsachen anzuführen und nicht von existierenden Probleme ablenken, indem man 08-15-Vorurteile aus der Schublade holt.

Neue Galerie

16. Juli 2009 madcynic Keine Kommentare

Habe jetzt auch ein Galerieplugin eingebaut, denke das sollte überall schon eingebaut sein. Wenn es noch Stellen gibt, an denen es nicht funktioniert, bitte Bescheid sagen.

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