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	<title>The Sane Cynic &#187; Zeitungen</title>
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	<description>what separates us from the other dogs is that we bite to teach lessons</description>
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		<title>Meinungen zu Editha</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 11:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>madcynic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dat versteh ich nich]]></category>
		<category><![CDATA[Editha]]></category>
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		<category><![CDATA[Respekt]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern schrieb ich einen etwas längeren Bericht zum Thema &#8220;Entführung aus dem Serail Grab&#8221;. Heute nun haben sich die beiden Zeitungen des Landes Sachsen-Anhalt zu Wort gemeldet. Sowohl mit ausführlichen Berichten, als auch mit Kommentaren. Nun gibt es ja grundsätzlich zwei Möglichkeiten, um so eine Situation zu kommentieren. Zunächst kann man das Kind beim Namen &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://sanity.madcynic.com/blog/2009/01/27/meinungen-zu-editha/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern schrieb ich einen etwas <a href="/2009/01/26/wie-man-eine-stadt-vor-den-kopf-stost/">längeren Bericht</a> zum Thema &#8220;Entführung aus dem <span style="text-decoration: line-through;">Serail</span> Grab&#8221;. Heute nun haben sich die beiden Zeitungen des Landes Sachsen-Anhalt zu Wort gemeldet. Sowohl mit ausführlichen Berichten, als auch mit Kommentaren.<br />
Nun gibt es ja grundsätzlich zwei Möglichkeiten, um so eine Situation zu kommentieren. Zunächst kann man das Kind beim Namen nennen und sich mit der Ursache befassen. Oder man beschäftigt sich mit der Gesamtsituation und fokussiert ironiesierend auf die Reaktion. Letzteres läuft dann meistens darauf hinaus, dass sich die verletzte Partei doch bitte nicht so aufregen möchte und im Sinne zukünftiger konstruktiver Zusammenarbeit eben zurücksteckt. Grundsätzlich ist diese Methode positionierungsfrei &#8211; man stellt sich auf keine Seite und befasst sich nicht so sehr mit der Ursache, mit dem was Scheiße gelaufen ist.<br />
<span id="more-164"></span><br />
Die beiden großen Zeitungen im Land erscheinen nun in den beiden großen Städten, die sich ja, wie gestern erwähnt, nicht sonderlich gut verstehen. Nun kann die Stadt Halle als solches nichts für die Vorgänge um Edithas Gebeine, aber dennoch ist es interessant zu sehen, wie die beiden Zeitungen diese Aufgabe lösen.<br />
Unter der Überschrift <a href="http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&#038;atype=ksArtikel&#038;aid=1229852977390&#038;calledPageId=987490165154">&#8220;Unnötiger Streit&#8221;</a> stellt die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mitteldeutsche_Zeitung">Mitteldeutsche Zeitung (Halle)</a> zunächst fest, dass die beiden Städte kein Traumpaar seien, aber gesunde Konkurrenz nicht schädlich sei. Danach aber kritisiert der Kommentar deutlich das Vorgehen der Verantwortlichen des Landesamts für Archäologie, damit sei dem Landesarchäologen Harald Meller und seinem Amt das Aufwärmen alter Animositäten zwischen beiden Städten &#8220;sehr gut gelungen&#8221;. Die Kommentatorin äußert Verständnis für die in Magdeburg geäußerten Vorwürfe der Arroganz und Respektlosigkeit. Die MZ kommt letztlich zum Schluss, eine Präsentation in Magdeburg wäre die bessere Wahl gewesen, auch wenn &#8220;die Beteiligten wegen fehlender wissenschaftlicher Erkenntnisse mehr gemutmaßt, als gewusst&#8221; hätten.<br />
Hier hat man sich bei der Mitteldeutschen Zeitung also für Variante 1 der Kommentierung entschieden, die Nennung der Ursache eines Streits und Kritik daran.</p>
<p>Wie nun hat die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volksstimme">Magdeburger Volksstimme</a> die Aufgabe der Meinungsäußerung gelöst? Unter der Titelzeile <a href="http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/meinung_und_debatte/kommentar/?em_cnt=1310919&#038;">&#8220;Männer&#8221;</a> findet sich ein leicht ironischer Kurzkommentar, der im wesentlichen auf eines fokussiert: Die Ursache des Streits seien verletzte Eitelkeiten. &#8220;Das Recht auf die erste Präsentation hätte eigentlich den Magdeburger Männern zugestanden&#8221;, schreibt der Kommentator, der &#8220;zufällig&#8221; in Halle sitzende Landesarchäologe habe jedoch nicht widerstehen können und die Editha den Magdeburgern &#8221; ausgespannt – nur für die &#8216;Erstpräsentation&#8217; bitteschön.&#8221;<br />
Hier entsteht der Eindruck, bei der gesamten Angelegenheit gehe es tatsächlich nur um eine Provinzposse, so wie es das Landesamt auch tatsächlich darstellt. Es ist doch bemerkenswert, dass in derselben Zeitung, auf deren Leserbriefseite sich heute nur kritische Stimmen &#8211; selbst aus Halle &#8211; finden, ein Kommentar erscheint, der es nicht fertig bringt, eine Wertung abzugeben. Stattdessen werden beiden Parteien Eitelkeit und Aufmerksamkeitssucht unterstellt, wobei immer mitschwingt, dass die Magdeburger im Zweifelsfall nicht anders gehandelt hätten. Ein traurig Bild, das die Volksstimme hier abgibt &#8211; statt Mut zur Meinung Allgemeinkritik in alle Richtungen, nur nicht in Richtung Verursacher.</p>
<p>Aber kommen wir noch einmal zurück zum Kommentar der Mitteldeutschen Zeitung. Was stand da gleich: &#8221; Womöglich hätten die Beteiligten wegen fehlender wissenschaftlicher Erkenntnisse mehr gemutmaßt, als gewusst.&#8221; Die Magdeburger Volksstimme berichtet heute nämlich auch darüber, dass es in Halle beispielsweise nicht möglich ist, eine Altersanalyse der Knochen durchzuführen &#8211; dies gehe aber laut dem Direktor des Magdeburger Kulturhistorischen Museums, Puhle, beispielsweise in Kiel. Eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Beschleuniger-Massenspektrometrie">AMS-Eildatierung</a> im dortigen Leibniz-Institut der Uni Kiel dauere vier bis fünf Wochen. Nur: </p>
<blockquote><p>Bislang, so das Landesamt Halle auf Nachfrage, sei man an die Knochen aber &#8220;noch nicht herangekommen&#8221;. Materialproben zur Altersanalyse seien noch nicht weitergereicht worden Dies verwundert Puhle. Steht der Sarg doch seit zehn Wochen in der Werkstatt des Landesamtes.</p></blockquote>
<p>Man darf also gespannt sein, was morgen in Halle präsentiert wird. Eine Identifizierung der Knochen jedenfalls wird nicht dazugehören &#8211; und Knochen werden auch nicht zu sehen sein, denn der Magdeburger Bischof <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Axel_Noack_(Theologe)">Axel Noack</a> (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Kirche_der_Kirchenprovinz_Sachsen">Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen</a>)forderte in einem Telefongespräch den Chef des Landesamts auf, pietätvoll mit dem Fund umzugehen und eben keine Knochen zu zeigen, und erhielt eine entsprechende Zusicherung.</p>
<p><strong>Update, 20:20 Uhr</strong><br />
Der OB Magdeburgs wird nun doch an der Präsentation teilnehmen. Wie MZ <a href="http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&#038;atype=ksArtikel&#038;aid=1233072862317">berichtet</a>, habe sich der OB mit dem Leiter des Landesamts geeinigt, dass &#8220;ein zentrales Element aus dem Fund&#8221; noch 2009 wieder im Dom zu sehen sein soll. Konkret soll es dabei um den Deckel des Bleisargs gehen. Meiner persönlichen Ansicht nach &#8220;too little, too late&#8221; &#8211; an Herrn Trümpers Stelle hätte ich wohl nicht teilgenommen.</p>
<p>Nach wie vor ist mir unklar, was dort morgen präsentiert werden soll. Der Leiter des Landesamts, Harald Meller, sagte übrigens, man habe &#8220;Informationen [...] nicht weit streuen wollen, da keiner gewusst habe, ob die Mutmaßungen um Editha gerechtfertigt seien.&#8221; Nun ist es ja ein löbliches Ansinnen, erst dann Fakten zu verkünden, wenn man sie denn hat, aber inwiefern morgen Fakten zur Identität der Toten präsentiert werden sollen, ohne dass eine Altersanalyse stattgefunden hat, bleibt schleierhaft. Aber yours truly wird morgen auch nach Halle fahren und sich das ansehen.</p>
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		<title>Wahrnehmungsprobleme</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 12:31:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>madcynic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Manchmal frag ich mich]]></category>
		<category><![CDATA[Erkenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Fun]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute bin ich recht früh aufgestanden. Ausgeschlafen konnte man das nicht nennen. Dann war ich in der Uni, allerdings nur um für eine Veranstaltung zu plakatieren. Danach fiel mir im Fachschaftsrat der Spiegel vom 22. März in die Hände. Und weil ich wie gesagt noch nicht ganz so wach war, dachte ich erst es läge &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://sanity.madcynic.com/blog/2008/04/11/wahrnehmungsprobleme/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute bin ich recht früh aufgestanden. Ausgeschlafen konnte man das nicht nennen. Dann war ich in der Uni, allerdings nur um für eine Veranstaltung zu plakatieren. Danach fiel mir im Fachschaftsrat der <a href="http://www.spiegel.de">Spiegel</a> vom 22. März in die Hände. Und weil ich wie gesagt noch nicht ganz so wach war, dachte ich erst es läge an mir &#8211; aber es gab wirklich keine Seiten 91 bis 102.<br />
Der Verdacht, jemand habe sie herausgerissen, weil ein interessanter Artikel dringestanden hatte, ließ sich anhand des Inhaltsverzeichnisses auch nicht belegen. <a href="http://flint.rpgaur.de/">Der Flint</a> stellte nämlich recht schnell fest, dass es die Seiten auch dort nicht gibt.<br />
Was also soll das? Kann man beim Spiegel nicht zählen? Oder möchte man größeren Umfang vortäuschen? Aber wenn das der Fall ist, warum dann nicht bei Ausgaben, die nur 150 Seiten haben?<br />
Fragen über Fragen.</p>
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		<title>Ansichten zu den Academy Awards</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 13:57:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>madcynic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Manchmal frag ich mich]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag waren bekanntlich die 80. Academy Awards, und die deutschen Zeitungen kommen dank einer unglücklichen Verkettung von Redaktionsschluss und Zeitverschiebung heute erst zu ihrer Nachlese. Da schreibt die Welt erstmal vom &#8220;europäischen Filmpreis&#8221; (12:10 für Europa, heißt es da) und beurteilt die Moderation von Jon Stewart als &#8220;blass&#8221;. Dazu nimmt die Welt Stewart als &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://sanity.madcynic.com/blog/2008/02/26/ansichten-zu-den-academy-awards/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag waren bekanntlich die <a HREF="http://us.imdb.com/title/tt1103965/">80. Academy Awards</a>, und die deutschen Zeitungen kommen dank einer unglücklichen Verkettung von Redaktionsschluss und Zeitverschiebung heute erst zu ihrer Nachlese.<br />
Da schreibt die <a HREF="http://www.welt.de/kultur/article1722007/Der_Oscar_ist_jetzt_ein_europaeischer_Filmpreis.html">Welt</a> erstmal vom &#8220;europäischen Filmpreis&#8221; (12:10 für Europa, heißt es da) und beurteilt die Moderation von Jon Stewart als &#8220;blass&#8221;. Dazu nimmt die Welt Stewart als Indikator dafür, dass die Oscars immer noch Amerika-zentriert seien, denn schließlich wäre Stewart &#8220;im Ausland kaum bekannt&#8221;. Nunja. Es mag sein, dass Stewart nicht den Bekanntheitsgrad eines Billy Crystal erreicht hat, aber er ist und bleibt einer der großen der amerikanischen TV-Comedy und beweist in seiner <a HREF="http://www.thedailyshow.com/">Daily Show</a> Ausgabe für Ausgabe ein gutes Gespür für die Widersprüchlichkeiten Amerikas.<br />
Seine Moderation am Sonntag als blass zu bezeichnen halte ich für verfehlt. Im Gegenteil, im Vergleich mit Ellen DeGeneres im Jahr zuvor bestach Stewart durch seine Zurückhaltung, sorgte aber auch für <a href="http://us.imdb.com/poll/results/2008-02-25">-den- Oscar-Moment</a>, als er die Tschechin Markéta Irglová noch einmal auf die Bühne holte. Ihre Dankesrede war vom gnadenlosen Zeitmanagement der Oscars abgeschnitten worden (auch weil Glen Hansard ein bisschen lange brauchte) &#8211; und wohl zum ersten Mal durfte ein Preisträger, der schon &#8220;played off&#8221; war, seinen Dank noch zu Ende bringen.</p>
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