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	<title>The Sane Cynic &#187; Sport</title>
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	<description>what separates us from the other dogs is that we bite to teach lessons</description>
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		<title>Die Sache mit der Redewendung</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 16:34:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>madcynic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Manchmal frag ich mich]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Am vergangenen Sonntag hat Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag gewählt. Erst am vergangenen Mittwoch fiel mir eine Werbepostkarte eines der Kandidaten in die Hände, zu der ich – auch wenn die Wahl vorbei und der Kandidat in den Landtag eingezogen ist – noch eine Anmerkung (oder zwei) machen möchte. Das Bild der Karte gibt&#8217;s nach dem &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://sanity.madcynic.com/blog/2011/03/25/die-sache-mit-der-redwendung/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Sonntag hat Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag gewählt. Erst am vergangenen Mittwoch fiel mir eine Werbepostkarte eines der Kandidaten in die Hände, zu der ich – auch wenn die Wahl vorbei und der Kandidat in den Landtag eingezogen ist – noch eine Anmerkung (oder zwei) machen möchte. Das Bild der Karte gibt&#8217;s nach dem Sprung. <span id="more-463"></span><div id="attachment_464" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img src="http://madcynic.com/sanity/wp-content/images/2011/03/herbst-300x206.gif" alt="Sören Herbst im Trikot vor dem Landtag" title="Werbekarte" width="300" height="206" class="size-medium wp-image-464" /><p class="wp-caption-text">&quot;Mach et&quot;</p></div></p>
<p>Erstmal eine künstlerisch recht gelungene Karte, die eindeutig mit dem Fußballmotiv spielt &#8211; links der Trainer mit den taktischen Anweisungen für den einzuwechselnden Spieler (hier Sören Herbst von den Grünen), rechts der nadelgestreifte vierte Offizielle mit der Auswechseltafel, die quasi das Jahr anzeigt. Zusammen mit der flutlichtartigen Beleuchtung der Szene ist das ein durchdachtes, ordentliches Motiv. Dazu oben drüber die Aufforderung &#8220;Mach et!&#8221;</p>
<p>Und da kommt jetzt meine Anmerkung. Da in Magdeburg (dort hat Herbst seinen Wahlkreis) eher nicht der rheinische Dialekt gesprochen wird und da die Karte ganz klar an Fußball angelehnt ist, kann mit diesem Satz nur auf jene Szene im DFB-Pokalhalbfinale 1991 anspielen, in der sich der Kölner Spieler Frank Ordenewitz von seinem Trainer die Erlaubnis abholte, einen Platzverweis provozieren zu dürfen. Hintergrund: Ordenewitz hatte just seine zweite gelbe Karte im Wettbewerb gesehen und wäre für das Finale gesperrt gewesen. Seinerzeit gab es aber noch keine gelb-rote Karte: Ein verwarnter Spieler erhielt glatt rot &ndash; und die gelbe Karte wurde gestrichen. Mit dem Platzverweis hätte sich Ordenewitz zwar eine Sperre eingehandelt, die er aber in der Liga hätte absitzen können. Im Pokalfinale, so seine Überlegung, wäre er wieder spielberechtigt.<br />
Da die Autorität des Trainers aber noch etwas galt seinerzeit, besprach der Spieler den Plan mit Kölns Trainer Rutemöller, der sein Einverständnis mit eben den Worten &#8220;Mach et, Otze!&#8221; gab. &#8220;Otze&#8221; schlug den Ball fünf Minuten vor Schluss weg, wurde vom Platz gestellt und alles war super. Nur Rutemöller erzählte vor laufenden Kameras, was man sich da überlegt hatte, und der DFB &ndash; &#8220;not amused&#8221; &ndash; sperrte Ordenewitz und erlegt Rutemöller eine Geldstrafe auf.<sup><a href="http://sanity.madcynic.com/blog/2011/03/25/die-sache-mit-der-redwendung/#footnote_0_463" id="identifier_0_463" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Siehe auch 11freunde.de">1</a></sup></p>
<p>Ob es wirklich so sinnvoll ist, mit dieser Aktion Landtagswahlkampf zu betreiben? Welchen sinistren Plan hat denn Herr Herbst mit seinem Trainer ausgeheckt?<sup><a href="http://sanity.madcynic.com/blog/2011/03/25/die-sache-mit-der-redwendung/#footnote_1_463" id="identifier_1_463" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Nein, ich glaube nicht, dass er einen hat, keine Sorge.">2</a></sup> Aber zumindest ist hier ja keine Strafe des DFB zu erwarten. Ironisch ist nur, dass auf der Rückseite, dem informativen Teil der Karte, der Satz zu finden ist: &#8220;Unser Motto ist Fair Play&#8221;. Aber nun, auch Ordenewitz ist schließlich schon mal mit dem Fair Play Award der FIFA ausgezeichnet worden. 1988 war das, vor &#8220;Mach et&#8230;&#8221;</p>
<p>Es bleibt noch zu sagen, dass sich &#8220;Mach et&#8221; auch auf der Rückseite der Karte findet, hier als Aufforderung an den Leser, wählen zu gehen (im Idealfall sicher die Bündnisgrünen). Aber da auch in den Texten der Rückseite die Fußballmetaphorik durchgehalten wird, ist die Verwendung der Redewendung nicht weniger problematisch. Wählen gehen ist schließlich nichts, das gegen den Sportsgeist verstößt, ganz im Gegensatz zu Ordenewitz&#8217; Aktion seinerzeit. </p>
<p>Es gilt also, wie überall, dass man nicht einfach so Redewendungen übernehmen sollte,nur weil sie zu passen scheinen. Ein wenig Recherche zu den Hintergründen sollte drin sein, zumal wenn es um Werbung geht. </p>
<p>Edit: Warum sagt mir eigentlich keiner, dass ich &#8216;nen Tippfehler inner Überschrift habe? Mift.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_463" class="footnote">Siehe auch <a href="http://www.11freunde.de/geschichtsstunde/100590">11freunde.de</a></li><li id="footnote_1_463" class="footnote">Nein, ich glaube nicht, dass er einen hat, keine Sorge.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Auf halbem Weg stehen geblieben</title>
		<link>http://sanity.madcynic.com/blog/2010/05/21/auf-halbem-weg-stehen-geblieben/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 09:09:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>madcynic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Manchmal frag ich mich]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadion]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, ich hab gesagt, das Blog ruht erstmal. Aber die Volksstimme hat&#8217;s geschafft, dass ich meine Stille erstmal unterbreche. Heute berichtet die Volksstimme über die Übergabe des Fördermittelbescheids für den Stadionneubau in jedes Magdeburgers Lieblingsstadt Halle. Dabei sind gewisse Ansätze von kritischem Journalismus zu erkennen. Aber leider sind die beiden Autoren auf halbem Wege stehen &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://sanity.madcynic.com/blog/2010/05/21/auf-halbem-weg-stehen-geblieben/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich hab gesagt, das Blog ruht erstmal. Aber die Volksstimme hat&#8217;s geschafft, dass ich meine Stille erstmal unterbreche. Heute <a href="http://www.volksstimme.de/vsm/sport/noch_mehr_sport/?sid=cdjsjoht3n6dg7rji91cc5jfb7&#038;em_cnt=1714206&#038;sid=cdjsjoht3n6dg7rji91cc5jfb7">berichtet die Volksstimme</a> über die Übergabe des Fördermittelbescheids für den Stadionneubau in jedes Magdeburgers Lieblingsstadt Halle. Dabei sind gewisse Ansätze von kritischem Journalismus zu erkennen. Aber leider sind die beiden Autoren auf halbem Wege stehen geblieben.</p>
<p>Das Finanzierungsmodell in Halle sieht folgendermaßen aus: Das Land gibt 6 Millionen Euro Fördermittel, die restlichen 11,5 Millionen will die Stadt Halle aufbringen. Ich will jetzt gar nicht auf die Tatsache eingehen, dass der Stadionbau in Magdeburg nur Förderungen der Nebenanlagen erhalten hat &#8211; und die wohl auch nur aus bereits bestehenden Förderprogrammen (z.B. aus einem Förderprogramm zur Anlage von Kunstrasenplätzen, oder der Neubau einer Mehrzweckhalle &#8211; die ja mal gleich gar nichts mit dem Stadionneubau zu tun hat, mit der Ausnahme des Standorts), während in Halle direkt der Bau des Stadions gefördert wird. Ich will auch nicht darauf herumreiten, dass Magdeburg nur 3,75 Millionen von ursprünglich zugesagten fünf Millionen erhalten hat. Worauf ich aber hinaus will, ist: Warum übergibt das Land jetzt den Bewilligungsbescheid? Ursprünglich war aus dem zuständigen Ministerium zu hören, die Stadt Halle solle erst mal ihre 11,5 Millionen absichern, bevor das Land mit dem Scheck vorbeikommt.<br />
Diese 11,5 Millionen will die Stadt Halle aus Grundstücksverkäufen erlösen. Nun ist natürlich eine solche Finanzierung grundsätzlich immer möglich und, wenn man sich die relativ großen Flächen, über die ostdeutsche Gemeinden verfügen, vor Augen hält, ein gangbarer Weg. Allerdings muss man sich vor Augen halten, dass wir in einer Rezession leben, in der auch der Grundstücksmarkt &#8211; zumindest in den oberen Größenordnungen &#8211; nicht so lebendig ist. So bleibt die Frage, wer diese Grundstücke erwerben soll, eine nach wie vor unbeantwortete &#8211; böse Zungen behaupten gar, das Land solle da als Käufer auftreten.</p>
<p>Merkwürdig bleibt die unterschiedliche Behandlung der Stadionbauprojekte beider Städte allemal. </p>
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		<title>Ewigkeit und Genauigkeit</title>
		<link>http://sanity.madcynic.com/blog/2010/03/02/ewigkeit-und-genauigkeit/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 10:14:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>madcynic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Manchmal frag ich mich]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[Olympia]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Volksstimme berichtet heute, dass sich nach den Olympischen Winterspielen von Vancouver natürlich auch der Ewige Medaillenspiegel verändert hat. Neue Rangordnung laut Volksstimme: 1. Deutschland, 2. UdSSR/Rußl. Liebe Freunde bei der Volksstimme. Es ist richtig, dass Rußland laut IOC Nachfolger der UdSSR ist und so deren Erfolge &#8220;erbt&#8221;. Aber wäre es nicht möglicherweise sinnvoll, zu &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://sanity.madcynic.com/blog/2010/03/02/ewigkeit-und-genauigkeit/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Volksstimme berichtet heute, dass sich nach den Olympischen Winterspielen von Vancouver natürlich auch der Ewige Medaillenspiegel verändert hat. Neue Rangordnung laut Volksstimme: 1. Deutschland, 2. UdSSR/Rußl.</p>
<p>Liebe Freunde bei der Volksstimme. Es ist richtig, dass Rußland laut IOC Nachfolger der UdSSR ist und so deren Erfolge &#8220;erbt&#8221;. Aber wäre es nicht möglicherweise sinnvoll, zu erwähnen, dass Deutschland aus den Erfolgen aller deutschen Mannschaften besteht? (Andere machen das entweder <a href="http://olympia.ard.de/olympia/ergebnisse/medaillenspiegel/medaillenspiegel124.html">so (ARD)</a> oder <a href="http://www.bild.de/BILD/sport/olympia-2010-vancouver/2010/03/01/ewiger-medaillenspiegel/deutschland-nummer-nr-1-russland-ueberholt.html">so (Bild)</a>. Eine ganz verrückte Variante gibt&#8217;s beim <a href="http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,311584,00.html">Spiegel</a>)) Also der Gesamtdeutschen Olympiamannschaften, der DDR und der BRD, wie hier in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ewiger_Medaillenspiegel_der_Olympischen_Winterspiele#cite_note-0">Wikipedia</a> schön aufgeschlüsselt? Mal davon abgesehen, dass zu Rußland auch das Vereinte Team (EUN) von Albertville 1992 gehört, als die GUS gemeinsam antraten.</p>
<p>Zur generellen Sinnhaftigkeit einer Tabelle, die einerseits ein aktuelles Land die Erfolge zweier Länder erben lässt und andererseits einem aktuellen Land, das lediglich einen Teil seines Vorgängers umfasst, alle Erfolge des Vorgängers zuspricht, muss wohl jeder eigene Überlegungen anstellen. Aber eigentlich gilt bei Olympia ja angeblich Mittendrin, statt nur dabei Dabei sein ist alles, insofern sollte diese Tabelle ja auch untergeordnete Priorität besitzen.</p>
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		<title>Des Cynics Wörterbuch, Teil XII</title>
		<link>http://sanity.madcynic.com/blog/2010/02/08/des-cynics-worterbuch-teil-xii/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 13:21:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>madcynic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wörterbuch]]></category>
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		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute geht das Wörterbuch weiter mit einem Fachbegriff aus der englischen Sprache. Weauxfing &#8211; Substantivierung. Weauxfing bezeichnet den Umstad, dass in jedem sportlichen Wettbewerb das Team, das am meisten von seinen Fans gehypt wird, unweigerlich eine Niederlage einstecken muss. Gegenteil von Weauxfing ist das Anti-Weauxfing, das die Technik bezeichnet, die Chancen des eigenen Teams kleinzureden, &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://sanity.madcynic.com/blog/2010/02/08/des-cynics-worterbuch-teil-xii/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute geht das Wörterbuch weiter mit einem Fachbegriff aus der englischen Sprache.<br />
<strong>Weauxfing</strong> &#8211; Substantivierung. Weauxfing bezeichnet den Umstad, dass in jedem sportlichen Wettbewerb das Team, das am meisten von seinen Fans gehypt wird, unweigerlich eine Niederlage einstecken muss.</p>
<p>Gegenteil von Weauxfing ist das <strong>Anti-Weauxfing</strong>, das die Technik bezeichnet, die Chancen des eigenen Teams kleinzureden, in der Hoffnung, die Weauxfing-Götter zu beeinflussen. Diese Technik funktioniert jedoch nicht in jedem Fall.</p>
<p>Neben dem Weauxfing durch Fans scheint es allerdings auch einen Effekt beim Hypen durch Medien zu geben. Siehe die gefühlten 543 Artikel über Peyton Manning, den perfektesten Quarterback aller Zeiten, und die anschließende Niederlage durch Manning-Fehler im gestrigen Superbowl.</p>
<p>Weitere Informationen gibt es <a href="http://homepages.cae.wisc.edu/~dwilson/rsfc/Woof.html">im The Oliver Woofing Theorem FAQ</a>.</p>
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