Tagarchiv Erkenntnis

Was autorisiert Sie denn dazu?

In der vergangenen Woche fand an der FGSE die Einführungswoche für die Erstsemester statt. Außerdem beginnen gerade die Bauarbeiten zwecks Sanierung des Gemäuers. Als interessierte und hilfsbereite Studenten waren der Flint und ich natürlich auch vor Ort, um eventuell einige Unterstützung zu leisten und hier und da Hilfestellung zu geben. Obwohl die eigentliche Einführung erst am Mittwoch stattfand, waren wir schon am Montag in der Fakultät, auch in der (an sich von vornherein illusorischen) Hoffnung, jemand im Fachschaftsrat könne uns Auskunft über die geplanten Aktionen geben.
Weiterlesen

Von der Sowjetunion lernen…

…heißt siegen lernen. Das gilt offenbar auch für die Deutsche Telekom, denn wie sollte man sonst eine Informationspolitik erklären, die erst jetzt zugibt, dass im Jahr 2006 17 Millionen Datensätze von Kunden gestohlen wurden? Anlass des zerknirschten Auftritts des Telekomsprechers war offenbar ein Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel. Das erinnert doch schon sehr an die sprichwörtlich langsame Informationspolitik der UdSSR in Zeiten des Kalten Kriegs. Dort wurde auch, so geht zumindest das Klischee, nur zugegeben, was eh schon bekannt war, ob es um den Gesundheitszustand des Genossen Andropow oder um etwaige Störfälle in Atomanlagen ging.
Und was einem totalitären Regime recht ist, kann einer Firma, die kritische Journalisten bespitzelt, natürlich nur billig sein.

Sterblich sind wir alle

Gestern abend las ich wieder einmal Tom Stoppards Bühnenstück „Rosencrantz and Guildenstern Are Dead„. Dort fragt sich Rosencrantz im 2. Akt:

Whatever became of the moment when one first knew about death? There must have been one, a moment, in childhood when it first occured to you that you don’t go on for ever. It must have been shattering–stamped into one’s memory. And yet I can’t remember it.

Das ist in der Tat eine interessante Fragestellung. Rosencrantz schließt mit der Feststellung, man müsse ein instinktives Gefühl dafür haben, dass das Leben endlich ist – aber ist das so? Gibts da wissnschaftliche Erkenntnisse zu?

Feststellungen

Wenn man im Rahmen eines Kneipengesprächs über Länder spricht, die mit ND aufhören, mit IS anfangen und irgendwo in der Mitte ein LA haben, ist es nur ein kurzer Schritt zur Feststellung, der Titel des Europameisters im Fußball berechtige zur Einführung eines LA im Landesnamen.
Daher heißt es ja auch Russland, Niederlande, Spalalanien, Italalien, Tschelachien, Franklalareich, Dänelamark…und Deutschlalaland. Wobei es ja eigentlich Sowjetlaunion heißen müsste, aber da das keiner aussprechen konnte, hat sich der Staat bekanntlich aufgelöst.

Wahrnehmungsprobleme

Heute bin ich recht früh aufgestanden. Ausgeschlafen konnte man das nicht nennen. Dann war ich in der Uni, allerdings nur um für eine Veranstaltung zu plakatieren. Danach fiel mir im Fachschaftsrat der Spiegel vom 22. März in die Hände. Und weil ich wie gesagt noch nicht ganz so wach war, dachte ich erst es läge an mir – aber es gab wirklich keine Seiten 91 bis 102.
Der Verdacht, jemand habe sie herausgerissen, weil ein interessanter Artikel dringestanden hatte, ließ sich anhand des Inhaltsverzeichnisses auch nicht belegen. Der Flint stellte nämlich recht schnell fest, dass es die Seiten auch dort nicht gibt.
Was also soll das? Kann man beim Spiegel nicht zählen? Oder möchte man größeren Umfang vortäuschen? Aber wenn das der Fall ist, warum dann nicht bei Ausgaben, die nur 150 Seiten haben?
Fragen über Fragen.

Warum BenQ-Siemens Pleite ging…

Es fiel mir heute wie Schuppen aus den Haaren: Wer ein Handy nach einem Passierschein benennt, kann ja nur Pleite gehen.