Kommunikationsschwierigkeiten

Dieser Tage schrieb ich eine Mail an die Agentur für Arbeit, schließlich stehe ich kurz vorm Abschluss meines Studiums (ja, unglaublich, oder? Mir ist auch als hätte ich mich gestern erst eingeschrieben… *prust*). Ich wollte eigentlich nur eine Kontakt(mail)adresse der Akademikerbetreuung wissen, da ich momentan nicht die Zeit habe, zwischen 8 und 18 Uhr mit der Agentur zu telefonieren.

Hier die Antwort:

Sehr geehrter Herr Zander,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Ihr Anliegen kann nicht abschließend bearbeitet werden. Es werden noch weitere Informationen von Ihnen benötigt. Bitte setzen Sie sich unter der unten angegebenen Service Nummer mit uns in Verbindung.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Agentur für Arbeit


Ähm…okay. Das war nicht sehr hilfreich, oder? Zugegeben, ich hätte natürlich in meiner Anfrage schreiben können, dass ich an der Uni in Magdeburg studiere – aber ich habe ja nicht ohne Grund die Agentur für Arbeit in Magdeburg angemailt und nicht die in Hinterpusemuckel. Und selbst wenn die Damen und Herren noch Informationen von mir brauchen, so könnten sie doch wenigstens in die Mail schreiben, welche das sind. Augenfarbe, Wohnort, Körpergröße, politische Einstellung, Studiengang?
Im übrigen sehe ich natürlich nicht ein, während meiner Arbeitszeit mit dem Handy für „höchstens 42 ct/min“ mit der Agentur zu telefonieren.
Wenn die telefonische Kontaktaufnahme der einzig gangbare Weg ist, sollte man halt keine Mailadresse veröffentlichen.

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