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	<title>Kommentare zu: Warum ich Kisch lese</title>
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	<description>what separates us from the other dogs is that we bite to teach lessons</description>
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		<title>Von: B52</title>
		<link>http://sanity.madcynic.com/blog/2010/02/02/warum-ich-kisch-lese/comment-page-1/#comment-699</link>
		<dc:creator>B52</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 20:32:10 +0000</pubDate>
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		<description>Bin durch Zufall auf diese Seite gekommen und war positiv überrascht! Da kennt noch jemand Egon Erwin Kisch. heute doch eher ungewöhnlich, oder? Von Kisch kann ich empfehlen: Der Fall des Generalstabschefs Redl/Cotta, kleines Büchlein, war Vorlage für den empfehlenswerten Film mit Klaus-Maria Brandauer; Klassischer Journalismus/RognerBernhard; Der rasende Reporter/Kiepenheur&amp;Witsch. 
Auch interessant und absolut lesenswert von Erdmute Prokosch: Egon Erwin Kisch, Reporter einer rasenden Zeit/Keil verlag. 
Aber wer sich für diese Zeit, die Sprache und eine gewisse Form von Haltung, damit meine ich auch Lebensstil, interessiert, dem möchte ich dringend die Tagebücher von Harry Graf Kessler/Cotta empfehlen. Ganz großartige, sagen wir mal reportagenartige Notizen, ein Genuß! Und noch einen, heute fast vergessenen Schriftsteller und dessen Reisereportagen, die überhaupt nichts mit den heute gängigen oberflächlichen Betrachtungen zu tun haben: Werner Bergengruen, von diesem zum Beispiel Römisches Erinnerungsbuch/Römische Bibliothek. Kisch, Graf Kessler und Bergengruen: vorsicht, alle haben starkes Sogpotential! Also nur am Wochenende lesen, oder wenn Sie es sich leisten können, unausgeschlafen zur Arbeit zu kommen. Vergnügliche, inspiririerende Stunden!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bin durch Zufall auf diese Seite gekommen und war positiv überrascht! Da kennt noch jemand Egon Erwin Kisch. heute doch eher ungewöhnlich, oder? Von Kisch kann ich empfehlen: Der Fall des Generalstabschefs Redl/Cotta, kleines Büchlein, war Vorlage für den empfehlenswerten Film mit Klaus-Maria Brandauer; Klassischer Journalismus/RognerBernhard; Der rasende Reporter/Kiepenheur&amp;Witsch.<br />
Auch interessant und absolut lesenswert von Erdmute Prokosch: Egon Erwin Kisch, Reporter einer rasenden Zeit/Keil verlag.<br />
Aber wer sich für diese Zeit, die Sprache und eine gewisse Form von Haltung, damit meine ich auch Lebensstil, interessiert, dem möchte ich dringend die Tagebücher von Harry Graf Kessler/Cotta empfehlen. Ganz großartige, sagen wir mal reportagenartige Notizen, ein Genuß! Und noch einen, heute fast vergessenen Schriftsteller und dessen Reisereportagen, die überhaupt nichts mit den heute gängigen oberflächlichen Betrachtungen zu tun haben: Werner Bergengruen, von diesem zum Beispiel Römisches Erinnerungsbuch/Römische Bibliothek. Kisch, Graf Kessler und Bergengruen: vorsicht, alle haben starkes Sogpotential! Also nur am Wochenende lesen, oder wenn Sie es sich leisten können, unausgeschlafen zur Arbeit zu kommen. Vergnügliche, inspiririerende Stunden!</p>
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		<title>Von: skegel</title>
		<link>http://sanity.madcynic.com/blog/2010/02/02/warum-ich-kisch-lese/comment-page-1/#comment-666</link>
		<dc:creator>skegel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 10:56:49 +0000</pubDate>
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		<description>Drittel nicht als Personenmenge(-anzahl) gesehen, sondern als drittes Glied aus dem sich die Bevölkerung Prags zusammensetzt. Weiterhin verbleibt der Unterschied zwischen den Gliedern, denn jüdische Herkunft und deutsche Sprache wurde getrennt von christlicher Herkunft und deutscher Sprache -- bevor sich jemand meint zu empören, dies ist ein Beschreiben, kein Werten --, so daß der Konflikt in Prag nicht nur entlang der Sprache verläuft, sondern ebenso entlang der ethnischen und religiösen Herkunft; und dies fehlt in obigem Artikel, denn es findet kein Betrachten dessen statt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Drittel nicht als Personenmenge(-anzahl) gesehen, sondern als drittes Glied aus dem sich die Bevölkerung Prags zusammensetzt. Weiterhin verbleibt der Unterschied zwischen den Gliedern, denn jüdische Herkunft und deutsche Sprache wurde getrennt von christlicher Herkunft und deutscher Sprache &#8212; bevor sich jemand meint zu empören, dies ist ein Beschreiben, kein Werten &#8211;, so daß der Konflikt in Prag nicht nur entlang der Sprache verläuft, sondern ebenso entlang der ethnischen und religiösen Herkunft; und dies fehlt in obigem Artikel, denn es findet kein Betrachten dessen statt.</p>
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		<title>Von: madcynic</title>
		<link>http://sanity.madcynic.com/blog/2010/02/02/warum-ich-kisch-lese/comment-page-1/#comment-665</link>
		<dc:creator>madcynic</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 10:21:20 +0000</pubDate>
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		<description>Ja naja nee. Die hab ich erstma schon deswegen nicht vergessen, weil Kisch ja selbst Jude war und zweitens sprach ein großer Teil der jüdischen Bevölkerung Prags eben auch Deutsch. da kann man eher nicht von nem Drittel reden. Aber nuja.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja naja nee. Die hab ich erstma schon deswegen nicht vergessen, weil Kisch ja selbst Jude war und zweitens sprach ein großer Teil der jüdischen Bevölkerung Prags eben auch Deutsch. da kann man eher nicht von nem Drittel reden. Aber nuja.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: skegel</title>
		<link>http://sanity.madcynic.com/blog/2010/02/02/warum-ich-kisch-lese/comment-page-1/#comment-664</link>
		<dc:creator>skegel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 09:23:38 +0000</pubDate>
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		<description>Eine kleine Ergänzung: 
In Prag ist dir ein Drittel der Bevölkerung entgangen: die jüdische, und somit das Yiddisch als Sprache. Auf den Konflikt der Ethnien besehen, bringt dies einen weiteren Faktor in das Netz, aus dem der Konflikt sich speist. Im Buch &quot;Franz Kafka und Prag&quot; (Haral Salfellner, 2007) wird dies gut dargestellt, sowie in der Ausstellung des Kafka-Museums Prag ( http://tinyurl.com/yzklxlw ) ist einzusehen, wie die jüdische Bevölkerung Prag und seine Geschichte mitgestaltete. In Erzählform wird dies ebenso deutlich im Buch &quot;Der Prager Golem - Jüdische Sagen aus dem Ghetto&quot; ( http://tinyurl.com/yffdl79 ).

Gruß
Stefan</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine kleine Ergänzung:<br />
In Prag ist dir ein Drittel der Bevölkerung entgangen: die jüdische, und somit das Yiddisch als Sprache. Auf den Konflikt der Ethnien besehen, bringt dies einen weiteren Faktor in das Netz, aus dem der Konflikt sich speist. Im Buch &#8220;Franz Kafka und Prag&#8221; (Haral Salfellner, 2007) wird dies gut dargestellt, sowie in der Ausstellung des Kafka-Museums Prag ( <a href="http://tinyurl.com/yzklxlw" rel="nofollow">http://tinyurl.com/yzklxlw</a> ) ist einzusehen, wie die jüdische Bevölkerung Prag und seine Geschichte mitgestaltete. In Erzählform wird dies ebenso deutlich im Buch &#8220;Der Prager Golem &#8211; Jüdische Sagen aus dem Ghetto&#8221; ( <a href="http://tinyurl.com/yffdl79" rel="nofollow">http://tinyurl.com/yffdl79</a> ).</p>
<p>Gruß<br />
Stefan</p>
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		<title>Von: Flint</title>
		<link>http://sanity.madcynic.com/blog/2010/02/02/warum-ich-kisch-lese/comment-page-1/#comment-661</link>
		<dc:creator>Flint</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 12:29:24 +0000</pubDate>
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		<description>Hmm, sagte mir bisher nichts (o tempora, o mores!), klingt aber wirklich sehr interessant. Thx.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmm, sagte mir bisher nichts (o tempora, o mores!), klingt aber wirklich sehr interessant. Thx.</p>
]]></content:encoded>
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