Monatsarchiv: Januar 2009

Ich bin müde

Eigentlich wollte ich ja schon längst über die Pressekonferenz vom Mittwoch gebloggt haben, aber irgendwie komm ich momentan einfach zu nichts. Wenn ich nichts zu tun habe, bin ich dermaßen müde und demotiviert, dass ich auch keine Ader zum Bloggen habe – also Geduld. Es kommt ein dritter Teil, denn eine Pressekonferenz ist keine Graupensuppe.

Historische Karten

Sachsen-Anhalt existiert in seiner zweiten Inkarnation, schrieb ich neulich. Wer sich dafür interessiert, wie die Landesgrenzen früher verliefen, kann sich auf einer bekannten Geschichtsseite im Internet informieren.
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Meinungen zu Editha

Gestern schrieb ich einen etwas längeren Bericht zum Thema „Entführung aus dem Serail Grab“. Heute nun haben sich die beiden Zeitungen des Landes Sachsen-Anhalt zu Wort gemeldet. Sowohl mit ausführlichen Berichten, als auch mit Kommentaren.
Nun gibt es ja grundsätzlich zwei Möglichkeiten, um so eine Situation zu kommentieren. Zunächst kann man das Kind beim Namen nennen und sich mit der Ursache befassen. Oder man beschäftigt sich mit der Gesamtsituation und fokussiert ironiesierend auf die Reaktion. Letzteres läuft dann meistens darauf hinaus, dass sich die verletzte Partei doch bitte nicht so aufregen möchte und im Sinne zukünftiger konstruktiver Zusammenarbeit eben zurücksteckt. Grundsätzlich ist diese Methode positionierungsfrei – man stellt sich auf keine Seite und befasst sich nicht so sehr mit der Ursache, mit dem was Scheiße gelaufen ist.
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Wie man eine Stadt vor den Kopf stößt

Sachsen-Anhalt ist ein merkwürdiges Land. Mittlerweile existiert es in seiner zweiten Inkarnation, aber es hat sich etwas entscheidendes verändert.
Von 1946 bis 1952 war die Landeshauptstadt des Landes Halle an der Saale, weil sich das damalige Landesparlament dafür entschieden hatte. Offizielle Begründung waren die starken Zerstörungen der traditionellen Hauptstadt Magdeburg, die daher angeblich nicht in der Lage gewesen wäre, die Funktionen einer Hauptstadt zu erfüllen. Das hat zwar in Sachsen bei der Wahl Dresdens auch niemanden gestört, aber irgendeinen Grund muss es ja geben.
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Verspätete Produktidee

Auf dem Weg nach Haus von der ach so lustigen „Zusatzveranstaltung“ ist mir dann noch die beste aller Produktideen gekommen. Der Tuschkasten „Bitterfeld“. Mit 10 verschiedenen Grautönen, von leicht verschmutzt über schmutzig-weiß bis hell-schwarz. Besonders geeignet zum Malen von Gegenden mit Braunkohleheizung made in GDR.
Aber leider kommt diese Idee nun doch schon mehrere Jahre zu spät.

Leifblok

Der Flint bloggt ja grade live…neben mir sitzend und so. Und bevor der hier weiter mehr oder minder zusammenhangloses Zeug schreibt, habe ich mal eingegriffen.

1527: Theoretisch sind wir nachher noch dran, sagt der Flint. Und damit hat er auch durch aus recht. Wenn der Herr Dozent sich daran erinnert, dass wir hier auch noch sind. Das wäre gut, schließlich haben wir ja nun nicht ohne Grund vier Seiten Handout (Vier! Seiten! Handout!) gemacht. Und Audiodateien. Und so.
1529: Übrigens gehts jetzt gleich weiter – nach dem nächsten Einwurf des Dozenten. Oh, da sind wir schon. Ähm…warte, worum gehts. Ah, Jahns Werk. Immer noch zu leise, aber macht ja nix. Übrigens ist das immer noch der historische Teil. Dabei dachte ich doch eigentlich, es wäre ein linguistisches Seminar… „geht wenigstens n bisschen um Sprache“, sagt der Flint. Na gut. Wenn er meint. Ui. Referentenwechsel. Und jetzt gehts um Turnsprache. Ich gebe ab.

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Schon wieder

Es ist schon wieder passiert. Andere handelnde Personen, dieselbe Idiotie. Naja, fast. Die Kommilitonin war der Meinung, wir würden ja nur eine Hälfte unseres Themas bearbeiten – und sie könne ja dann ruhig die Situation in Ostdeutschland vortragen. Nicht, dass das ein Viertel unseres Referats gewesen wäre. Aber hey, es ist ja mit dem Dozenten abgesprochen. Das Beste: Hätten wir nicht nachgefragt, wüssten wir gar nicht, was sie vorträgt, und die Gutste ist nach uns dran. Hätten wir uns also nicht gekümmert, wäre sie die Gearschte gewesen.

Sind an dieser Universität eigentlich alle ein bisschen…öhm…gestört? Kommunikationsunfähig? Resistent gegen Vernunft? Und wenn ja, warum bin ich das dann nicht auch?

Genauso toll ind übrigens Dozenten, deren Uhr immer noch 10 Minuten Restzeit hat, wenn die Studenten bei 3 Minuten Restzeit stehen – und dann darauf bestehen, dass das nächste 20-Minuten-Referat bereits begonnen wird. Unabhängig davon, ob die Referentin am Zusatztermin, an dem 6 Referate stattfinden, kann oder nicht. Sie kann natürlich nicht. So liegen also zwischen Teil 1 des (ausnahmsweise mal ordentlichen) Referats und dem zweiten Teil nicht nur eine Woche, sondern auch 6 weitere Themen. Da kann man sich ungefähr vorstellen, wie viel von Teil 1 noch präsent ist, wenn es um Teil 2 geht.

Hrmpf.