Monatsarchiv: Dezember 2008

Nicht kritikfähig?

Vor einigen Wochen schrieb ich zu einem Forderungskatalog des Studentenrats der Otto-von-Guericke-Universität einen Kommentar.
Der sah in etwa so aus:

„Der Der Studentenrat fordert nachhaltige Transparenz!“
Dann bleibt zu hoffen, dass der Stura es auch schafft, die Protokolle der Sitzungen der letzten drei Monate zur Verfügung zu stellen.

Der Kommentar erschien auf der Seite des Studentenrats, wie mir der Flint bestätigte. Nun isser weg. Ich überlege ja noch, was ich davon halten soll, denn immerhin sind ein, zwei weitere Protokolle dazugekommen…wobei bei einem zweiwöchigen Sitzungsrhythmus immer noch einige fehlen. Aber irgendwie ist es da nicht weit her mit der Transparenz und der Kritikfähigkeit auf seiten des Stura.

Update 12.1.2009: Da isser ja. Kein Wunder, dass ich ihn nicht gefunden hab, gibt es doch zwei identische Posts auf der Stura-Seite.

Des Cynics Wörterbuch, Teil VIII

Nach längerer Pause gibts was neues fürs Wörterbuch.

ironieresistent, Adjektiv. Beschreibt die Unfähigkeit einiger Menschen, ironische Bemerkungen zu ihrem Verhalten zu verstehen und dieses Verhalten abzustellen. Siehe auch Erkenntnisunverträglichkeit.

Zur Illustration eine Anekdote. Einsatz eines Rettungsdienstes in einer Wohnsiedlung. Es ist schon recht schummrig. Der Rettungsassistent bemerkt einen Hausbewohner, der sich den Einsatz vom Fenster aus ansieht, selbst ein Kissen hatte er untergelegt, damit der Fensterrahmen nicht so an den Armen drückt. Schließlich ruft der Rettungsassistent zu ihm hoch: „Ich hab auch n Außenscheinwerfer am Fahrzeug, soll ich den anmachen? Dann können Se noch besser sehen.“ (!!! Achtung, das war Ironie) – Antwort: „Ja, das wär nett.“

LEO macht dumm

Heute wieder mal festgestellt, dass LEO zur Verdummung beiträgt. Es ist beim Übersetzen eines Textes einfacher, dort nachzugucken, als so lange zu überlegen, bis man von allein auf die richtige bekannte Vokabel kommt. Scheiß-Internet.

Weihnachten

Gnadenlos verrinnt die Zeit und mit Entsetzen stellt man fest, dass der Kalender doch schon recht dünn geworden ist. Blöderweise hängt neben dem Kalender die To-Do-Liste…und die ist kaum dünner geworden in den letzten 12 Monaten. Wieso geht das eigentlich immer so fix? Voll blöd.

Weihnachten ist Stress, das ist wohl klar. Aber irgendwann kommt man langsam in ein Alter, in dem man so viele verschiedene Verabredungen und Planungen koordinieren muss, dass Weihnachten nicht nur Stress ist, weil man sich mit seiner Familie auseinandersetzen muss, sondern auch, weil man feststellt, dass man doch mehr Leute kennt, mit denen sich ein Treffen lohnt, als Abende im verbleibenden Jar zur Verfügung stehen.

Und als wäre das nicht genug, quälen Fernsehen und Kino den abgeneigten Single-Mann auch noch mit Romantic Comedies. Herrje, wer kommt den auf solche Programmabläufe? Und nicht mal „Stirb langsam“ läuft in diesem Jahr zu Weihnachten, selbst „Tödliche Weihnachten“, eigentlich auch Festtags-Standardprogramm lief in diesem Jahr schon am Vorabend des dritten Advent, also eindeutig zu früh.
Mist, das alles.

Montage…

Montage. Jede Woche hat einen, und mindestens 9 von 10 sind absoluter Mist.
Da geht man dann in die Uni, muss einen Vortrag halten – und wird dann davon überrascht, dass die Referatsgruppe doch um 1 mächtiger ist als erwartet. Nun gut, war nicht so tragisch, weil sich das Referat aufgrund von Zeitmangel auf die nächste Woche verschoben hat. Zur Begründung der Dozentin steht ja anderswo schon was.

Heute Teil 2. Zunächst die Frage des dritten Manns, in welcher Reihenfolge der Auftritt absolviert wird. Gut, verständlich, nachvollziehbar. Beim Blick auf die Ausarbeitung eines anderen Vortragenden dann aber „Das ist schlecht, das mach doch ich“ zu sagen, ist, sagen wir mal, problematisch. Wenn man das dann noch mit „Das hab ich aber mit ihr [gemeint ist die Dozentin] abgesprochen“ abrundet, sollte man ob des drohenden Wutausbruchs nicht noch nachfragen, ob gewisse Menschen (das bin ich) „stänkern“ wollen. Verdammich, sowas spricht man nicht mit der Dozentin ab, sondern mit den anderen Leuten in der Referatsgruppe. Kannjawohlnichwahrsein.

Dass nach diesem schönen Erlebnis das Hauptseminar ansteht, bei dem ich mich niveaumäßig und methodisch immer in Klasse 10 zurückversetzt fühle, hat auch nicht geholfen.

Montage. Kein Mensch braucht die. Echt.

Half-time

When Magdeburg meets Hannover’s reserve on Friday, 19 December, it will be the 18th matchday of the seson, marking the beginning of its second half. The first half saw Magdeburg’s newly formed team struggle at first, with a mere 3 points from the first 4 matches. But since the defeat to arch-rivals Hallescher FC, Magdeburg have remained unbeaten for a run of now 13 games, winning 10 of them and gaining 2nd place behind Holstein Kiel.
The decisive moment of the campaign will come in the end of February. Then Magdeburg will face Kiel away, Babelsberg at home, and Halle away, in other words, the top 4 will play each other. If Magdeburg can win two of these matches and not lose to Kiel, this would mean a big step towards promotion, despite the remaining 13 matchdays that by then will still have to be played.
In a surprise move, Kiel announced today that they have signed Falko Götz, former manager of Hertha BSC and 1860 Munich as manager. Götz will take over the team in the winter break. It is difficult to see what drove this decision, as Kiel seem to be on course to win promotion, winning the non-official fall championship. Speculation about additional financial means will certainly rise considering this move.

Magdeburg’s results so far:
Hannover 96 II (A) 2-0
Holstein Kiel (H) 0-1
Babelsberg 03 (A) 0-2
Hallescher FC (H) 1-2
Hamburger SV II (A) 1-0
Hertha BSC II (H) 2-0
VfL Wolfsburg II (A) 2-1
VFC Plauen (H) 0-0
Sachsen Leipzig (A) 1-0
VfB Lübeck (H) 3-0
Wilhelmshaven (A) 2-2
Rostock II (H) 2-1
Cottbus II (H) 3-1
Altona 93 (A) 0-0
Türkiyemspor (H) 2-0
Oberneuland (A) 2-1
Chemnitzer FC (H) 4-1

Neues Theme

Ich habe mir mal ein neues Theme geleistet. Wem irgendwas kömisch vorkommt, oder falls etwas nicht funktionieren sollte, so sage man mir bitte Bescheid.