Studieren mit Behinderung(en)

Heute: Feueralarm.

Da dacht‘ ich heute morgen so bei mir, jetzt wo die Uni vorbei ist (lies: die vorlesungsfreie Zeit begonnen hat), wird’s hier wohl etwas dünn werden mit dem Material. Denkste, hätte ich bloß meine große geistige Klappe gehalten.
Heute wollte ich mir in der Bibliothek ein paar Bücher ausleihen, zum Zwecke des Verfassens einer Hausarbeit. Aber Pustekuchen. Kaum ist man an der Unibibliothek, fällt der Blick auf eine doch recht anschauliche Menschenmenge, die davor herum…nunja, ähm… -lungert. Schnell stellt sich heraus: es handelt sich um einen Feueralarm. Na Klasse.
Die Feuerwehr Magdeburg kommt dann auch, gefühlte 7 Minuten nach Alarmbeginn, und beginnt die Standardoperation. Ursache suchen, abstellen, wegfahren. Das stellt sich der Laie ganz einfach vor, aber irgendwie ist die Unibibo doch etwas größer und so dauert es. Zwischendurch merkt man die Fortschritte – denn kaum ist der Alarm mal kurz aus, geht er auch schon wieder an. Multikausalität? Ich weiß es nicht.
Nachdem ich dann schließlich geschlagen 45 Minuten draußen gewartet hatte, Überlegungen wie „Wenn jetzt die Anglistik abbrennt, bekomm‘ ich meinen 6-Punkte-Schein dann so?“ inklusive, gings doch wieder rein. Der Andrang hatte was von der Öffnung von Hamley’s am Morgen, nur ohne den ordnenden Portier.

Jedenfalls waren das wieder 45 Minuten meines Lebens, die ich gern wieder hätte…

2 Reaktionen auf Studieren mit Behinderung(en)

  1. Hättest die Zeit zum flirten üben mit einer der umstehenden Damen nutzen können. 😉

    SCNR

  2. Hey, 45 Minuten ist doch gar nichts. Die Laufkarten wollen ja auch mal benutzt werden und außerdem braucht ein gutes Feuer seine Zeit! Immer diese ignoranten Schaulustigen.

    hrhr