Monatsarchiv: Juni 2008

Des Cynics Wörterbuch, Teil IV und V

Heute gehts dann mit der Wortschatzerweiterung in die nächste Runde. Nachts ists bekanntlich kälter als draußen, dafür kann man in der Straba aber noch was lernen. Sollte eine gewisse gutaussehende Abiturientin Anspruch auf ihr Wort erheben, kann sie mir ja ne Email schicken. Aber bis dahin nehm ich jetzt einfach mal eine Wortprägung auf.

kaffig. Adjektiv. steigerbar (-er, -sten). Beschreibt die Eigenschaft von Ortschaften, Dörfern oder Städten, die gemeinhin als Kaff bezeichnet werden.

In diesem Zusammenhang passt dann auch gut das nächste Wort.

Kuhbläke. Nomen, femininum. Eine Kleinstadt (oder eine noch kleinere Ansiedlung), die agrarisch geprägt ist und in der nichts, aber auch gar nichts los ist.

Der Plural ist Kaffee

Was sagt es mir, wenn ich auf die im Gespräch irgendwelcher (gutaussehenden) Abiturientinnen neben mir in der Straba aufkommende Frage „Was ist eigentlich der Plural von Kaff?“ sofort denke: Kaffee?

Und darf man in meinem Alter Abiturientinnen noch für gutaussehend halten?

Des Cynics Wörterbuch, Teil III

Warum hab ich eigentlich nicht schön früher damit angefangen? Hier schon der dritte Teil des Wörterbuchs.

Heute:
Erkenntnisunverträglichkeit. Nomen, femininum. Beschreibt die allergische Reaktion, die bei einigen Menschen ausgelöst wird, wenn man sie auf Fehler hinweist.

Des Cynics Wörterbuch, Teil II

Und schon geht es weiter mit der Vokabelerklärung.
Heute: PVS. Abkürzung. PVS steht für Perlen vor die Säue. Sie beschreibt Diskussionsbeiträge, die zwar richtig sind, deren Einsatz das Niveau der Diskussion aber derart übersteigt, dass es eigentlich unnötig ist, sie zu äußern.

Des Cynics Wörterbuch, Teil I

Hier eine neue Kategorie. Da ab und an doch Wortschöpfungen aus meinem Munde entfleuchen, ich die aber meist zeitnah wieder vergesse, werden die ab jetzt aufgezeichnet.

Heute: reaktionseinseitig. Adjektiv. Beschreibt die Tatsache, dass eine Person auf verschiedenste Stimuli immer gleich reagiert.

Spart Strom!

…denn bald gibts keinen mehr. Zumindet, wenn man die gegewnwärtigen politischen Ansätze der Grünen mal zu Ende denkt. Atomausstieg, klar, beschlossen. Super. Blöd nur, dass AKW in Deutschland die Grundlast sichern. Das ist die Menge an verfügbarem Strom, die immer vorgehalten werden muss. Als Stromversorger schätzt man das vorher ab und sichert das dann mit langsam reagierenden, aber leistungsfähigen Kraftwerken wie eben AKW ab. Nun wird die BRD ja langsam aber sicher AKW-freie Zone werden und da stellt sich die Frage: Womit soll jetzt die Grundlast gesichert werden. Natürlich braucht es dazu auch leistungsfähige Kraftwerke. Aber sehen wir uns die ökologischen Alternativen an: Solarenergie. Immer sehr schön, relativ ineffizient, wenn man die zur Erzeugung von Photovoltaikelementen benötigte Energie hinzurechnet. Wird natürlich effizienter, wenn durch die globale Erwärmung die Sonnenscheindauer steigt, aber ich schweife ab. Leistungsfähigkeit über längere Zeiträume nicht gegeben, erfordert also zur Sicherung der Grundlast jede Menge Speicher…
Windkraft. Auch super. Aber unter Naturschutzgründen…also die Dinger verschandeln ja schon ganz schön die Landschaft, nicht wahr? Davon ab auch nicht zum Dauerbetrieb geeignet, braucht wieder ne Menge Energiespeicher und außerdem ist die Leistungsfähigkeit auch noch nicht sooo weit.
Wasserkraft. Hohe Leistungsdichte, auch zuverlässig vorhanden. Aber so’n Stausee, nee, dieser Eingriff in die Natur. Das ist ganz böse. Und Erdbeben lösen die Dinger neuerdings auch aus! Geht also och nich, schätz ich mal.

Was nu? Ah, Kohlekraft. Aber halt! Die Kohlekraftwerke sind doch diese bösen, bösen Dreckschleudern. Die erzeugen ganz viel CO2 und Rußpartikel. Nee, da sind wir dann besser auch dagegen. Wie, da gibts Unterschiede zwischen Stein- und Braunkohle? Egal. Dagegen! Wer braucht schon Strom.
In der Konsequenz wird jetzt schon das Leben ohne Strom geübt. Kühlschränke und ihr Inhalt müssen sich dem aber noch anpassen. Taut das Ding doch einfach ab, obwohl’s nur eine Nacht ohne Strom war. Also nee…

P.S. Bevor jetzt irgendwer auf die Idee kommt, mich zu belehren, dass bis zum endgültigen Atomausstieg die von mir als untauglich beschriebenen Technologien sinnvoll einsetzbar sind: Ja, Fortschritte sind unvermeidlich. Das papierlose Büro haben wir schließlich auch schon seit 20 Jahren (und das wird erst ein Spaß ohne Strom).
Aber dennoch bleibt das Hauptproblem bestehen, dass hier Dinge gefordert werden, ohne über Alternativen nachzudenken oder diese Alternativen werden auch abgelehnt.

Rebuilding

May 31, 3:15 pm: 1. FC Magdeburg are relegated from tier III. Or do not qualify for the new 3rd Liga, whichever you prefer. This means that with the exception of Reimann, all players‘ contracts will run out on June 30, as they are not valid for tier IV. The same goes for manager Paul Linz.
Captain Mario Kallnik announces his retirement. He’ll take over an as yet undefined function with the club.
June 1: The board promise the team will be rebuilt within three weeks. A team strong enough to compete for promotion from the Regionalliga Nord is needed. Linz says he’ll stay if the team is competitive.
June 3: On the last fan meeting of the season, manager Linz announces his plans for the next season. He’ll continue using a 4-4-2, but considers a diamond in midfield. Although nothing is confirmed, it is clear that Linz will stay.
June 4: At a press conference, the club announce a number of things. Linz has signed a two year contract, the goal being promotion to 3rd Liga within this time, possibly earlier. Magdeburg sign Daniel Rosin, a defender and defensive midfielder from Wacker Burghausen. The player had been on the list of players for the 3rd Liga team Paul Linz had written up, but will join the club despite the relegation to tier IV. He has received a 3-year contract. Matthias von der Weth leaves Magdeburg for Borussia Mönchengladbach’s reserves.
Also on June 4, 2nd Bundesliga side Alemannia Aachen announce that they have signed Florian Müller from 1. FC Magdeburg. The right midfielder had been one of the few bright spots for Magdeburg in the past season.
June 5: Najeh Braham signs a new contract that will keep him at the club until 2011. He says he feels good in Magdeburg and wants to help them reach the 3rd Liga.
June 6: Goalkeeper Christian Beer, defender Christian Prest and defender/midfielder Stephan Neumann sign new contracts. Beer receives a 3-year contract, Prest and Neumann signed until 2010. All three are from the club’s youth system and have played for the club since, with the exception of the 2002/03 season.
June 9: Magdeburg sign Catalin Racanel from FC Sachsen Leipzig. The Romanian-born midfielder receives a 2-year contract. 31-year-old Racanel has worked with manager Paul Linz in the 2nd Bundesliga in Trier and Ahlen. „Linz is the best manager I’ve ever had“, he says when asked for the reason he’ll spend more time in tier IV footie. Racanel has played 7 Bundesliga, 100 2nd Bundesliga and 34 Regionalliga matches.
June 10: Magdeburg announce that Mats Wejsfelt and Pit Grundmann have signed new one-year contracts. Both are defenders and play a central role in Paul Linz’s planning. Says he: „It’s important to keep last year’s defense together, as you need to be well-established in that department.
In other news, Marcel Brendel, a versatile attacking player from FC Schalke 04’s reserves joins the club. The 20-year old from Berlin has signed a two-year contract.

To be continued…